Im Frühjahr 1999 wurde im damaligen Kreiskrankenhaus Sulzbach-Rosenberg zu einer Vorschlags-Börse aufgerufen, in der Ideen und Verbesserungsmöglichkeiten eingebracht werden konnten. In dieser Runde stellte Aurelia Wiesnet den Antrag, einen Förderverein zur Unterstützung des Kreiskrankenhauses, dem jetzigen St. Anna Krankenhaus, ins Leben zu rufen. Diesem Antrag wurde stattgegeben und Aurelia Wiesnet leitete fortan ehrenamtlich die erforderlichen Schritte zur Gründung ein.

Nach Entwurf der Satzung und der annähernden Festlegung der Fördervereinsziele fand nach der Einreichung der Satzung am 3. Mai 1999 die Gründungssitzung statt. Auf der Suche nach einer engagierten Vorstandschaft konnte Aurelia Wiesnet Personen für diese Vereinsphilosophie gewinnen, die sich bereit erklärten, zukünftig das Kreiskrankenhaus in ideeller und materieller Weise zu unterstützen.

Zu den Gründungs- und ersten Vorstandschaftsmitgliedern zählten Markus Dollacker, Walter Frühling, Dr. Emil Gätzner, Gerd Geismann, Werner Högner, Inge Nösner, Peter Neumüller, Wolfgang Rattai, Klaus Wagner, Manfred Wendl und Aurelia Wiesnet. Klaus Wagner übernahm den Vorsitz, Walter Frühling den stellvertretenden Vorsitz, Aurelia Wiesnet das Schriftführeramt und Peter Neumüller die Schatzmeisteraufgabe.

Am 17. Mai 1999 fand die erste offizielle Fördervereinssitzung statt, in der die exakten Fördervereinsziele festgelegt wurden und die Fördervereinsvorstandschaft erweiterte sich neben den o. g. Vorstandsmitgliedern durch Alois Auer und Helmut Pilhofer. Zur Gründung wurde der Mitgliedsbeitrag für juristische Personen auf 60 DM und für Privatpersonen auf 40 DM festgelegt.

Die Eintragung der Satzung ins Fördervereinsregister und Anerkennung als e. V. folgte am 30. August 1999.


Gründungsvorstand

Im Juli 2016 vollzog sich ein Wechsel an der Vereinsspitze und Klaus Wagner übergab den Vorsitz an Werner Renner.

„Sie haben mit 64 begonnen und mit 81 Jahren geendet“, lobte Bürgermeister Michael Göth der Ex-Vorsitzenden des Fördervereins des St.-Anna-Krankenhauses. 17 Jahre hielt Klaus Wagner dem Verein die Treue. Genau das sei auch der Wunsch für Werner Renner, der die Nachfolge im Alter von ebenso 64 Jahren antritt.

Verabschiedung von Klaus Wagner

Landrat Richard Reisinger hob vor allem den finanziellen Beitrag und die beachtliche ideelle Unterstützung Wagners hervor. „Ihr unermüdliches Engagement hat sich für das St.-Anna-Krankenhaus mehr als bezahlt gemacht“, lobte er. Klaus Emmerich, Vorstand des Kommunalunternehmens Krankenhäuser des Landkreises, würdigte die zahlreichen Aktivitäten, die ausschließlich dem Wohle der Klinik dienten, und bedankte sich für die stets angenehme Zusammenarbeit.

Neue Möglichkeiten

Werner Renner betonte in seiner Laudatio: „Es waren insgesamt 17 Jahre, in denen du dieses Amt mit Elan und Freude ausgeübt hast. Du hast dieses Ehrenamt nicht aus persönlichen Gründen, sondern ausschließlich zum Nutzen für das St.- Anna-Krankenhaus bekleidet. Als Gründungsmitglied warst du von der ersten Stunde an dabei und Motor für unzählige Aktivitäten des Vereins.“ Er dankte Wagner für sein Wirken, das dem Krankenhaus neue Möglichkeiten eröffnet hat. Zudem versprach er, auch in Zukunft in seinem Sinne zu handeln, „damit St. Anna weiterhin ein Krankenhaus mit Herz bleibt.“ Nach der offiziellen Ernennung zum Ehrenvorsitzenden dankte Wagner seinerseits Klaus Emmerich für das stets angenehme Miteinander, ebenso Landrat Richard Reisinger und dem Stadtrat.

Nur gemeinsam

Sein besonderer Dank galt seinem Vorstand: „Nur gemeinsam war das erfolgreiche Wirken über die 17 Jahre möglich. Doch mit 81 Jahren ist Schluss“, stellte Wagner klar. Als Beisitzer bleibe er dem Verein erhalten.

Die Vorstandschaft mit neuem Vorsitzenden Werner Renner (rechts)