Krankenhaus muss für die Zukunft gesichert sein Dank auch an Landkreis
Sulzbach-Rosenberg. (wau) Gute Nachrichten hatten Landrat Richard Reisinger und Jens Posluschny, stellvertretender Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises Amberg-Sulzbach, im Gepäck, als sie der Einladung zur ersten Vorstandssitzung des St. Anna Krankenhaus-Fördervereins im neuen Jahr 2012 gefolgt waren.
Reisinger: "Das St. Anna Krankenhaus muss für die Zukunft gesichert sein. Wir sind hier auf einem guten Weg. Für diese Liegenschaft werden wir weiterhin Sorge tragen."
Was tut sich alles im und rund um das St. Anna Krankenhaus? Reisinger war es in seiner Berichtserstattung wichtig, dass der Verwaltungsrat und der Kreistag für das Fortbestehen des Kommunalunternehmens alles unternehme. Reisinger: "Alle Kreisräte sind sehr nach Neutralität bemüht, so dass das Thema Kommunalunternehmen jederzeit sachlich, fachlich fair besprochen werden kann. Unabdingbar ist, dass der Landkreis größter Förderer dieser Institution bleiben muss."
Der stellvertretende Vorstand des Kommunalunternehmens Jens Posluschny informierte über die bereits begonnenen Umbaumaßnahmen im St. Anna Krankenhaus. "Es ist zwar alles bestens organisiert und vorbereitet, trotz alle dem wird das operative Geschäft eine schwere Herausforderung. Die Umbaumaßnahmen fordern dem Krankenhauspersonal und sicherlich auch den Patienten Toleranz ab. Wir sind aber guter Dinge, das werden wir über die Bühne bringen."
Dem St. Anna Krankenhaus konnten für den Bauabschnitt I über 18 Millionen Euro zugeteilt werden. Darin festgeschrieben sind 11,94 Millionen Euro an förderfähigen Kosten. Posluschny: "Den Rest der Kosten übernimmt der Landkreis. Hier können wir nur Dank an die Kreisräte sagen, die das Haus bisher unterstützt und in der Vergangenheit nie aufgegeben haben."
Im Bauabschnitt I gibt es viel zu tun: Strukturverbesserung im Operations-Bereich, Notaufnahme, Arztdiensträume, Entbindungsabteilung, Intensivstation in Kombination mit einer Intermediate Care-Station, den Rückbau des Bewegungsbeckens in der Physiotherapie, um diesen Raum anderweitig sinnvoll nutzen zu können.
"Für den geplanten Bauabschnitt II sind rund 15 Millionen veranschlagt, hier wird die Hauptaufgabe in der Erneuerung der Patientenzimmer liegen", so Posluschny. "Ich möchte deutlich betonen, dass sich der Landkreis mit seinen zur Verfügung gestellten Mitteln nicht vor einer privaten Institution verstecken muss. Ich habe vollste Hochachtung vor dieser Mitwirkung."
Landrat Richard Reisinger betonte, dass er sich für das Engagement des St. Anna Krankenhaus-Fördervereins ausdrücklich bedanken möchte. Viele weitere Personen haben sich in der Vergangenheit ebenso unaufhörlich für das St. Anna Krankenhaus eingesetzt und nie vor unliebsamen Aufgaben gedrückt. Auch bei diesen Menschen möchte ich mich bedanken", und sprach das anwesende Beiratsmitglied Bürgermeister Gerd Geismann an.
Ebenso teilte er mit, dass er mit der Person Jens Posluschny einen erfahrenen Mann als stellvertretenden Vorstand an seiner Seite habe, der sich mit der Materie "Krankenhäuser" bestens auskenne.
Klaus Wagner und Aurelia Wiesnet, die Vorsitzenden des St. Anna Krankenhaus-Fördervereins, sehen die materielle und ideelle Unterstützung dieser Institution weiterhin als dringend notwendig an. Es dürfe nie mehr passieren, dass das Krankenhaus, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, nochmals in eine solch prekäre finanzielle Schieflage gerät. Die Bürger brauchen ihr St. Anna Krankenhaus. Das Kommunalunternehmen Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach ist zudem einer der großen Arbeitgeber dieser Region mit über 600 Mitarbeitern.
Die St. Anna Krankenhaus-Vorstandschaft lud zur ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr den Verwaltungsrats-Vorsitzenden Landrat Richard Reisinger (2. v. li.)und den stellvertretenden Vorstand des Kommunalnunternehmens der Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach, Jens Posluschny (4. v. re.), ein.
Bild: wau

